Der Winter ist kalt, den brauchen wir nicht. Also packen wir unser Mobil und machen uns auf den Weg in wärmere Gefilde. Begleitet uns nach Marokko, wir sind schon selbst gespannt, was wir zu berichten haben!
Mittwoch, 28. Juni 2017
Von Lone Camping sind wir richtung Narvik gefahren.Wenn man die Entfernungen liest kann es einen ganz schön demoralisieren.Irgendwie kommen wir dem Nordkap nicht wirklich näher.Gegen Mittag sind wir an einem Laksakvarium angekommen.Hier stehen sie gleich busweise.Zuerstgibts Mittagessen.Bratkartoffeln und Salat.Hinter uns steht ein Bus aus Wittmund.Die Leute, die dort einsteigen wollen sich alle bei uns zum Essen einladen.Fürjeden eine Scheibe Kartoffel und ein Blatt Salat könnte klappen.Am Aquarium gibt es einen gigantischen Wasserfall der zur Stromerzeugung genutzt wird.10000norwegische Haushalte werden hier mit Energie versorgt.Wir wandern hier eine ganze Weile herum,bis wir weiter fahren.Als Stellplatz für diese Nacht,,finden wir einen Wald Platz am Wasser,auf dem man stehen darf.Es sind Feuerstellen errichtet an die man seine Töpfe oder Wasserkessel hängen kann.Leider haben wir so was nicht.Selbst eine Frischwasser Quelle gibt es.Bis jetzt der tollste übernachtungs Platz.
Heute heisst unser Ziel Bergen. Wir essen unterwegs zu Mittag und fahren dann zielgerichtet Bergen an.Es wird trotzdem wieder später Nachmittag.In Bergen sind wir erst einmal einkaufen gegangen.Leider gibt es nicht wirklich nah einen Stelloder Campingplatz.In Lone ca.17km entfernt ist ein Campingplatz, der auch für uns noch ein Plätzchen frei hat.Es gibt am Platz 3Supermärkte aber keine Wanderwege.Am nächsten Morgen schüttet es mal wieder,ganz was neues.Viel unternehmen können wir hier nicht und so genießen wir einfach mal einen Tag ohne fahren.
An diesem Tag sind wir lange gefahren,kamen aber auf Grund des Wetters nicht wirklich voran.Eigentlich wollten wir die Fähre In Utne noch bekommen, haben es dann aber doch nicht mehr geschafft.Die letzte Ist uns vor der Nase weggefahren.Gott sei Dank gab es nur ein paar Kilometer entfernt einen Stellplatz und wir konnten uns den letzten Platz sichern.Es war mittlerweile auch schon 22.00uhr durch und der Tag hatte uns geschafft.Am nächsten Morgen haben wir ratz fatz die Fähre bekommen.Es waren nur 20min auf dem Schiff,die einem aber jede Menge Landkilometer ersparen.
Zum Nachmittag sind wir in den Bergen zu fahren und das Wetter wird richtig schlecht. Schnee und Eis begleiten unseren Weg.Ausserdem schüttet es wie aus Kübeln.Trotzdem sieht es draußen schön aus.Wild und geheimnisvoll.Plötzlich hört man trotz der Fahrgeräusche ein gewaltiges Rauschen.Vor uns donnert ein gewaltiger Wasserfall in die Tiefe.Man hat hier einen Parkplatz und natürlich auch gleich einen Andenkenladen errichtet.Trotzdes Wetters ist kaum noch Platz zum parken,aber wir müssen ja auch hier aussteigen und unsere Fotos machen.Leider bekommt man die ganze Wildheit des Wasserfalls nicht so richtig eingefangen.
Dienstag, 27. Juni 2017
In Oslo sind wir nach dem Mittagessen abgefahren.Es ist ganz schön Betrieb auf den Straßen, dafür das dieses Land sowenig Einwohner hat.In einem Kreisverkehr nehmen wir eine falsche Ausfahrt,aber das Navi zeigt uns gleich eine neue Route an.Wir fahren also 26km,um uns dann vom Navi anzeigen zu lassen,das wir im nächsten Kreisverkehr die 4.Ausfahrt benutzen sollen und die 26km zurück fahren sollen.26km bedeuten hier eine gute dreiviertel Stunde.Unsere Strassenkarte zeigt,das daran kein Weg dran vorbeiführt.Zähneknirschend drehen wir um.Das ganze Spiel hat uns jetzt viel Zeit gekostet und wir haben keine Lust noch viel weiter zu fahren.So kommen wir nie ans Nordkap.Eine kleine Stadt namens Notodden,bietet einen sehr schön gelegenen Stellplatz an und wir beschliessen es für heute gut sein zu lassen.Am nächsten Morgen scheint wunderbar die Sonne.Zusammen packen und weiterfahren Ist schnell gemacht,aber als erstes müssen wir uns die Stabkirche noch ansehen.Eine der ältesten und grössten und Norwegen.Ein sehr schönes Gebäude.
Donnerstag, 22. Juni 2017
Von Camping Urstrand in Vännersborg sind wir am Montag losgefahren.Ziel Oslo.Wir haben uns auf der Fahrt einmal mit einer Straße vertan und sind dadurch in eine wunderschöne Gegend gekommen.Man könnte den ganzen Tag damit vertrödeln in dem man mit schleichtempo durch die Geographie eiert.Hier haben wir unseren ersten Elch gesehen,leider konnten wir genau da nicht anhalten.Das war schon wirklich ärgerlich,aber vielleicht haben wir ja Glück und es wird nicht der letzte sein.Um die Mittagszeit sind wir in Norwegen angekommen und am Nachmittag waren wir in Oslo.Es ist fast immer möglich In einer Marina einen relativ günstigen Stellplatz zu bekommen,so auch hier.Sogar noch in erster Reihe,also direkt am Wasser.Nach Kaffee trinken haben wir in der Stadt nach einem Geldautomaten gesucht um an Norwegische Kronen zu kommen.Das war nicht so leicht.Wir haben seeeeeehr viele Menschen fragen müssen bevor wir einen gefunden haben.Kam uns komisch vor,Fussgängerzone mit vielen Geschäften und kein Geldautomat.Man hat uns dann erzählt. das man hier selbst die Pommes an der Frittenbude mit Karte zählt.Jeder Marktstand hat ein Ecgerät, dann brauche ich auch kein Bargeld.Daran müssen wir wohl noch arbeiten.Am nächsten Morgen sind wir mit den Fahrrädern zum Skulpturenpark geradelt.Eigentlich wollte ich in der Stadt nicht so gerne radeln weil es hier schon sehr hektisch zugeht.Letztendlich lief es aber besser als gedacht.Mit dem Handy als Nagy haben wir ungefähr eine Stunde gebraucht, auf Klaus seinen Instinkt hin für den Rückweg 10min. Soviel dazu.Der Skulpturenpark ist absolut lohnenswert.man sollte auf jeden Fall einen Besuch planen.Vier Nächte sind wir in Oslo geblieben und haben noch so einiges besichtigt.Es ist eine sehr schöne Stadt und seeeehr teuer,aber das gilt wohl für ganz Norwegen.Hier Lebensmittel einzukaufen macht keinen Spaß.Anfangs dachten wir es handelt sich immer um Kilo Preise,waren aber nur 100gr.mit gemeint.Tschüss für heute,ihr Lieben 😙
Sonntag, 18. Juni 2017
Hey,hey Jetzt sind wir schon in Norwegen,ich werde mal In mich und zurück gehen um alles in die richtige Reihenfolge zu bekommen.Von Halmstad aus sind wir wieder über Land weitergefahren. Wir hatten Trollhätten im Visier und zwar einen Campingplatz.Vorher waren wir noch einkaufen. Das Wetter lässt sich am besten mit Sintflut beschreiben.Wir kommen erst am späten Nachmittag an.Der Campingplatz ist leider überhaupt nicht für uns geeignet.Eigentlich gehen hier nur Zelte und kleine Wohnwagen.Es ist die reinste Buckelpiste und überall tiefe Pfützen im Rasen.Also fahren wir runter und kochen erstmal Kaffee,das Allheilmittel.In Trollhättan gibt es einen kleinen Hafen und die bieten auch Stellplätze für Wohnmobile an.Prima für uns ist auch noch was frei.DerPlatz kostet 150Kronen die Nacht inklusive Strom,Verundentsorgung, Toiletten und Duschen.Zu den Duschen muss man zwar eine kleine Wanderung unternehmen aber es lohnt sich. In Trollhättan sind wir viel gelaufen.Im Städtchen war es interessant.Jede Menge junge Leute,die Jungens in blauen Anzügen mit einer Art Kappitänsmütze auf und die Mädels In kurzen cremefarbenen Spitzenkleidern.Sie hielten alle ein Kinderbild ,wie ein Demoschild in die Höhe und waren sehr mit Kuscheltieren gehangen.Wir haben uns das eine ganze Weile angesehen und nach verschiedensten Interpretationen kamen wir zu dem Ergebnis,das es sich um so etwas wie einen Abiabschluss handeln musste.Auf jeden Fall war die Stimmung sehr ausgelassen.Der Stellplatz ist übrigens an einer Schleuse, in der die Schiffe 32 Meter rauf oder runter geschleust werden.Warschon mächtig beeindruckend.2Nächte sind wir hier geblieben.Sind dann allerdings nicht weit gefahren,nur ein paar Kilometer nach Vänersborg.Es wurde Zeit mal ans Wäsche waschen zu denken,also sind wir auf dem Campingplatz Ursand gelandet.Die Platzpreise waren schon gepfeffert.400Kronen die Nacht.2Maschinen Wäsche und alles war wieder in Ordnung.Eine wunderschöne Umgebung,viel Wald und der Vänersee, machen den Campingplatz
sehr attraktiv.Wir haben die Wälder auch reichlich erwandert und sind mitten im Wald auf eine Siedlung von ca.20Häusern getroffen.Eins schöner als das andere.Es handelt sich um die Sommerhäuser einiger, wahrscheinlich nicht ganz armer,Schweden.Man muss es gesehen haben um zu sehen was möglich ist.Traumhaft!!!!!
sehr attraktiv.Wir haben die Wälder auch reichlich erwandert und sind mitten im Wald auf eine Siedlung von ca.20Häusern getroffen.Eins schöner als das andere.Es handelt sich um die Sommerhäuser einiger, wahrscheinlich nicht ganz armer,Schweden.Man muss es gesehen haben um zu sehen was möglich ist.Traumhaft!!!!!
Samstag, 10. Juni 2017
Hej an alle 😂 wir sind jetzt schon einige Tage in Schweden.Von der Fähre runter sind wir nach Höllviken gefahren zu unserem ersten Stellplatz.Sehr schön gelegen in einem kleinen Hafen. Wir stehen neben einem Norweger,der uns in perfekten Deutsch anspricht.Schon etwas beschämend.Mir ist die Sprache völlig fremd dafür ist das Wetter sehr vertraut.Bezahlt haben wir an einem Automaten.400Sek für 2Nächte inklusive Ver und Entsorgung,Strom, Toiletten und Duschen.Am nächsten Morgen haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht,um uns mit Kronen und Lebensmittel zu versorgen.Sind an dem Tag noch viel gelaufen,bis es am späten Nachmittag anfing zu regnen.Am nächsten Morgen standen wir in einem See.Klaus musste noch raus und uns vom Strom trennen,nasse Füße.Sind dann über Land weitergefahren.Die Landschaft war schon beeindruckend.Am Nachmittag sind wir in Halmstad angekommen, haben eingekauft und sind dann zu einem Stellplatz ebenfalls an einem kleinen Jachthafen gefahren.Hier wären wir gerne länger geblieben.Der Platz liegt außerhalb in wild romantischer Umgebung.Das Hafenbecken ist unterhalb der Wohnmobile, eingebettet in Felswände.Als Mobil steht man ungeschützter vor dem Wind und genau das war das Problem.Es hat gestürmt und geschüttet. Wir hatten eine sehr unruhige Nacht.Wurden die ganze Zeit durchgeschüttelt und selbst Klaus war beunruhigt.Die Angst ins Hafenbecken geschubst zu werden,hat uns immer wieder draußen nachsehen lassen,ob wir noch an der selben Stelle stehen.die Satschüssel haben wir erst gar nicht ausgefahren,die hätte sich direkt auf und wech gemacht.Leider konnte ich auch keine Fotos machen.
Montag, 5. Juni 2017
So, Jetzt geht es nach Skandinavien.Wir fähren um 15.30 von Sassnitz auf Rügen nach Südschweden Trelleborg.Eine wunderschöne Woche haben wir zu viert auf einer Motorjacht in auf der Spree,Havel und verschiedenen Seen und Kanälen verbracht.Wir hatten so einen Dusel mit dem Wetter,das Ich schon befürchte der Rest der Reise kann nur noch im Regen versinken.Haben jetzt 2Nächte In Prora verbracht und sind nun im Fährhafen und warten auf unsere Überfahrt
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