Der Winter ist kalt, den brauchen wir nicht. Also packen wir unser Mobil und machen uns auf den Weg in wärmere Gefilde. Begleitet uns nach Marokko, wir sind schon selbst gespannt, was wir zu berichten haben!
Freitag, 28. Juli 2017
Weiter geht es am nächsten Morgen richtung Hammerfest.Unterwegs beschliessen wir aber nochmal anders und steuern erst einmal Tromsö an.Der von uns ausgesuchte Campingplatz ist voll belegt,und einen anderen gibt es nicht.Dann suchen wir nach einem Stellplatz.Es gibt auch einen in der Stadt,aber bis wir den gefunden haben sind wir der Verzweiflung schon sehr nahe.Die eigentliche Zufahrt wurde komplett geändert und wir dachten der ganze Platz würde nicht mehr zur Verfügung stehen.Irgenwie durch7 Gassen sind wir dann doch noch angekommen.Leider war auch die Sanstation außer Betrieb.Ok für eine Nacht alles zu bewältigen.Sind am Abend noch ganz lange durch die Stadt gelaufen und haben uns am nächsten Morgen die Eismeerkathedrale angesehen.
Am nächsten Morgen sind wir nochmal 20km zurück gefahren,weil wir uns Henningsvaer ansehen wollten.Der Ort liegt an einem Fjord und hat die typischen Roten Häuser.Urige Gassen und sehr schöne Cafes bestimmten das Dorfbild.Dann ging es weiter,wir haben noch hier und dort gehalten und dann völlig unspektakulär von den Lofoten verabschiedet.Am späteren Nachmittag fanden wir an der Straße alle paar hundert Meter einen großen,gelben Smily.Zuerst dachten wir an einen Hinweis auf eine Party oder ähnliches.Plötzlich hörten die Schilder auf und es kam ein Hinweis auf Cosycamping.Es reichte eh für heute,also hingefahren.Ein junger Zypriote hatte dort mit seiner Freundin ein Haus mit recht viel Grund dabei gekauft und die Flächen zu Stellplätzen umfunktioniert.War alles etwas abenteuerlich aber mit Strom und einem riesigen Badezimmer, hatten wir alles was wir brauchen.Sehr freundlich und hilfsbereit.Am Hauseingang gab es eine gratis Kaffebar.War echt Klasse.
Montag, 17. Juli 2017
3Tage haben wir in Ramberg gestanden und nun geht es weiter.Eine Gasflasche ist leer,die müsste jetzt mal gefüllt werden.Das geht in den LPG, die haben Adapter für alle möglichen Flaschen.Das kostet zwar viel Geld,aber was ist hier schon günstig,ausser Blaubeermarmelade.Davon kostet 1kg nur 2€etwas.Auf dem Weg nach Svolvar,dort gibt es einen LPG halten wir unter anderem an einem Wikingermuseum.Es liegt in einem groß angelegten Aussenbereich mit verschiedenen Aktivitäten,wie Bogenschießen,Hammerwerfen und anderen Dingen mit denen man sich zu der Zeit beschäftigt hat.Ein Wikingerboot liegt an einem Steg und die Leute stehen Schlange um mitfahren zu können.Ausserdem hat man ein Langhaus nachgebaut und mit einem Regen Innenleben gefüllt.Wenn man das so sieht könnte es tatsächlich gemütlich gewesen sein.Könnte.Am späten Nachmittag sind wir in Svolvar und lassen uns die Gasflasche befüllen.Es gibt hier auch einen recht guten Stellplatz direkt an der Hafeneinfahrt mit allem was man so braucht,und Lebensmittelgeschäfte sind nur ein paar Hundert meter entfernt.
Freitag, 14. Juli 2017
Am nächsten morgen fahren wir nach dem Frühstück weiter,aber nicht sehr weit.Bis Ramberg sind es nur ein paar Kilometer.Dort gibt es einen Campingplatz und bei dem Andrang hier wollen wir nicht zu lange warten.Nachdem wir unseren Platz haben geht es auch los und kurz darauf ist der Campingplatz voll belegt.Wir stehen direkt am Strand,der im Reiseführer als einer der schönsten auf den Lofoten beschrieben wird.Die Sache mit dem nicht dunkel werden macht uns doch etwas zu schaffen.Man kann auch beobachten,das die Leute hier abends um 23Uhr anfangen In die Berge zu klettern.Man kann das machen,die Dunkelheit kann einen nicht überraschen und von oben die Mitternacht Sonne zu beobachten ist bestimmt toll.Wir begnügen uns allerdings mit Wanderungen im flacheren Gelände und zu Tageszeiten.
Wir haben nun lange genug herumgestanden und es wird zeit weiter zu fahren.Gegen mittag erreichen wir den Polar Kreis.Ab jetzt fahren wir durch die Arktis und draußen sind es 25grad.Wir fahren bis Bodo und warten dort auf die Fähre die uns auf die Lofoten bringt.Um 18.45 legen wir ab und sind um 22.15 in A auf den Lofoten.Die ersten Plätze die wir anfahren sind alle belegt,kein Wunder um diese Zeit.Wir möchten auch nur noch zum stehen kommen.Auf einem Parkplatz am Museum stehen zwar auch schon ganz viele aber für uns ist auch noch Platz.Mittlerweile ist es 23Uhr,da es ja nicht mehr dunkel wird, klappt das mit der Müdigkeit nicht so richtig, also gehen wir noch weit über Mitternacht hinaus In A spazieren.
Montag, 10. Juli 2017
Heute wollen wir zum Svartisen hoch.wir nehmen das 12Uhr Boot.Es geht bis ans Ende des Flusses,dort steigen wir aus und gehen die letzten 3km zum Gletscher hoch.Das erste Stück ist etwas anstrengend,weil es ziemlich steil nach oben geht,der Rest lässt sich wunderbar laufen.Dadurch das man sich immer wieder den Weg und den nächsten Tritt suchen muss,merkt man die Anstrengung nicht wirklich.Es geht an einem mächtigen Wasserfall vorbei,der aus einer Höhle geschossen kommt.Sieht schon super aus.Für die 3km brauchen wir knapp 2Stunden.Dann haben wir ihn erreicht,und gönnen uns die erste Pause mit Cola und Müsliriegel.Überall stehen Warnschilder,die auf die tiefen Spalten hinweisen,ein falscher Tritt und Tschüss.Die Natur kann einem hier oben schon Angst und Respekt einflössen.Wir müssen um 17Uhr wieder am Boot sein,weil es das letzte mal ist für heute.Sonst könnten wir den ganzen Weg bis zum Mobil zufuss laufen und das wollen wir auf gar keinen Fall mehr.Sind dann 20min.vor Abfahrt wieder unten.Es war ein herrlicher Tag mit super Wetter den wir vor dem Mobil sitzend ausklingen lassen.
Mittwoch, 5. Juli 2017
Jetzt ist es passiert.Da ich alles aus dem Gedächtnis geschrieben habe,ist einiges durcheinander geraten.Also erst Otta,dann Trondheim und der Campingplatz in Asen mit den Fliedersträuchern,dann Laksakvarium und waldstellplatz.sopasst es wieder und von dort sind wir nach Mo i Rana gefahren.Das war am Sonntag.Wir haben bis Mittwoch dort gestanden und sind dann zum Svartisen Parkplatz gefahren.Derliegt ganz abseits In den Bergen.Eine Zeltwiese gehört dazu.Wir waren gegen Mittag dort,da stand nur ein Wohnmobil.Wir haben direkt am Fluss gestanden mit Blick in die schneebedeckten Berge und absoluter Ruhe.Haben dann gleich für 2Nächte bezahlt.Gegen Abend wurde es dann doch noch recht voll.
Dienstag, 4. Juli 2017
Hey,hey heute müssen wir einfach mal nur fahren und fahren,genau das machen wir auch.Eine kurze Unterbrechung für das Mittagessen und weiter.Gegen Abend sind wir in Otta, gehen auf einen sehr schön gelegenen Campingplatz und lassen den Tag ausklingen.Obwohl oder vielleicht weil wir heute nur gefahren sind,ist die Müdigkeit echt groß.Am nächsten Morgen geht es ab nach Trondheim.Eigentlich wollten wir hier eine Nacht bleiben,aber es ist alles rappel voll.So suchen wir uns nur eine Parklücke und gehen in die Stadt.Die große Trondheimer Kirche ist den Ausflug allemal wert.Nochein bisschen durch die Stadt gebummelt Ist der Nachmittag auch schon wieder um.Wir verlassen Trondheim,fahren aber nur noch ca 20Kilometer zum nächsten Stellplatz.Als wir dort aussteigen umhüllt uns sofort ein immenser Fliederduft.Der ganze Platz ist mit Flieder bepflanzt,der voll in Blüte steht.
Abonnieren
Posts (Atom)





